Kognitive Verhaltenstherapie
Ich arbeite schwerpunktmäßig kognitiv-verhaltenstherapeutisch. Die Kognitive Verhaltenstherapie ist eine wissenschaftlich begründete Form der Behandlung von seelischen Störungen und Verhaltensstörungen. Sie ist von den Krankenkassen als effektives Verfahren anerkannt. Das Vorgehen in der Kognitiven Verhaltenstherapie ist zielgerichtet, systematisch und problemlösungsorientiert. Es geht darum, an aktuellen Problemen zu arbeiten und Lösungen für sie zu finden. Dabei wird davon ausgegangen, dass jedes Verhalten – worunter neben dem sichtbaren Tun auch Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen zählen– irgendwann im Laufe des Lebens einmal „gelernt“ wurde und damals sinnvoll war. Die grundlegende Annahme der kognitiven Verhaltenstherapie ist, dass die Art und Weise, wie wir denken, wie wir uns fühlen und wie wir uns verhalten, eng miteinander zusammen hängen – und dass diese Faktoren einen entscheidenden Einfluss auf unser Wohlbefinden haben. Doch nicht alle Verhaltensweisen, die wir früher einmal als sinnvoll erlernt haben, sind es heute noch. Sie können statt dessen Leiden verursachen und die Lebensqualität beeinträchtigen. Hier setzt die Kognitive Verhaltenstherapie mit unterschiedlichen Methoden an.
Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT)
Seit über 10 Jahren begeistert mich die Akzeptanz- und Commitment Therapie.
Die Akzeptanz- und Commitment-Therapie („ACT“ – als ganzes Wort gesprochen) ist ein neuartiger Behandlungsansatz, der zur sog. „dritten Welle“ der Verhaltenstherapie gerechnet wird. Das Verfahren hat sich aus der Verhaltenstherapie entwickelt und wird unter anderem ergänzt durch Übungen aus dem Bereich Achtsamkeit, Akzeptanz sowie persönlicher Wertehaltungen.
ACT geht davon aus, dass es wichtig für jede Person ist, ihre existentiellen Lebensziele zu kennen bzw. diese im Rahmen der Therapie zu erarbeiten. Wenn diese Ziele bekannt sind, wird die Eigenmotivation gefördert, die Ziele engagiert und entschlossen zu verfolgen und einen Weg zu einem wert- und sinnvollen Leben aufzuzeigen. Dies führt zu einer zunehmenden Selbstzufriedenheit. Weiter basiert ACT auf der Annahme, dass wir bei dem Versuch, schmerzhafte Gedanken und Gefühle zu verdrängen, oft noch mehr leiden. ACT zeigt hier neue Perspektiven auf.
Traumatherapie
Ein Schwerpunkt meiner Arbeit beinhaltet die Behandlung von traumatisierten Menschen. Meine spezialisierte psychotherapeutische Behandlung richtet sich an Erwachsene mit Traumafolgestörungen. Hierfür habe ich eine zusätzliche Weiterbildung zur Zertifizierten Traumatherapeutin (nach den Richtlinien der deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie) absolviert.
Unter einem Trauma versteht man „ein kurz oder lang anhaltenden Ereignis von außergewöhnlicher Bedrohung oder mit katastrophenartigem Ausmaß“, welches intensive Angst, Ohnmacht und/oder Hilflosigkeitsgefühle auslöst. Solche Ereignisse können schwere Unfälle, Erkrankungen und Naturkatastrophen, aber auch Erfahrungen erheblicher psychischer, körperlicher und sexueller Gewalt sowie schwere Verlust- und Vernachlässigungserfahrungen sein.
Ob es nach solchen Ereignissen zu einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) kommt, ist individuell unterschiedlich. Wenn Sie aufgrund einer Traumatisierung stark im alltäglichen beruflichen und sozialen Leben eingeschränkt sind und ein enormer Leidensdruck besteht, ist eine spezifische Traumatherapie ratsam. Durch sie können die traumabedingten Störungen und Symptome behandelt und die Lebensqualität verbessert werden.
Angebot Gruppentherapie
Angebot Gruppentherapie
Aktuell ist es für mich schneller möglich, Ihnen zunächst einen Gruppentherapieplatz anzubieten und dann eine Kombinationsbehandlung aus Einzel- und Gruppensitzungen durchzuführen.
Wenn Sie sich für einen Platz in der Gruppentherapie interessieren, suchen Sie mich bitte über die Umkreissuche von gruppenplatz.de und senden mir eine Anfrage über meine Infoseite. Gerne können wir Details auch telefonisch während meiner Sprechzeiten erläutern.
https://gruppenplatz.de/therapeuten/praxis-fur-psychotherapie-87